Rückblick 2023/2024

Veranstaltungen 2024

Generationenkonzert 26. Mai 2024, 15 Uhr, Dorfkirche Wahldorf

Café Kasino präsentiert die neue Premiere der Flunkerproduktionen, 5. Mai 2024, 15 Uhr, Dorfplatz Wahldorf

Neujahrskonzert in Schlenzer - 14. Januar 2024


Veranstaltungen 2023

Christmette 2023 - 24. Dezember 21:30 Uhr
Saxophonduo „Sax Two“ - Matthias Wacker und Christina Unnerstall
Saxophonduo „Sax Two“ - Matthias Wacker und Christina Unnerstall | 10. November 2023 | 19:30 Uhr | Kirche Wahlsdorf
Veranstaltung: 8. Jugend-Konzert in der Kirche Wahlsdorf am 15.10. um 15 Uhr

Klarinetten-Quartett Berlin in der Wahlsdorfer Dorfkirche am 16. April um 15 Uhr, Vorbestellungen möglich, Eintritt frei.
Frauentag im Reiterhof Pede in Liepe am 10. März , ab 15 Uhr, Wir bitten um Vorbestellungen. Unkostenbeitrag 20 Euro.

Neujahrskonzert mit dem Quartett Primavera - 14. Januar 2023 - Gasstätte Zum Berg in Schlenzer

„Schlenzer, Schlenzer, nur Du allein“

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause fand das Wahlsdorfer Neujahrskonzert nun erstmals im Nachbarort statt

Quellenangabe: Luckenwalder Rundschau vom 17.01.2023, Seite 12

Von Uwe Klemens

 

Das so träumerische Ohrwurm-Lied Rudolf Sieczynskis, in dem er seine Heimatstadt Wien als die Stadt seiner Träume beschreibt, muss wohl umgeschrieben werden. „’Schlenzer, Schlenzer, nur Du allein’ wäre eigentlich noch viel passender“, meinte Birgit Wohlauf, Chefin des Heimatvereins in Wahlsdorf, am Samstagabend im Gasthaus „Zum Berg“ und ernte dafür Beifall von 300 Händen. Zum ersten Mal in der 13-jährigen Geschichte der Wahlsdorfer Neujahrskonzerte fand dieses im Nachbarort statt. So schwer den Musikern des Ensembles „Primavera“ und den Organisatoren der Gedanke an einen Umzug anfänglich auch fiel, so gelungen war nach zwei Jahren Corona-Pause nun der Neubeginn.

 

Spätestens beim Jubiläumskonzert zum 10-jährigen Bestehen vor drei Jahren war klar, dass der Speisesaal des Wahlsdorfer Gutshauses nicht mehr ausreicht, um dem Ansturm an Zuhörern gerecht zu werden. Der Kunstgriff eines Doppelkonzertes am selben Tag war eine Notlösung, die zwar besser war, als die Hälfte der Zuhörer nach Hause zu schicken, aber zugleich auch eine enorme Belastung für die Akteure hinter und vor allem auf der Bühne.

 

Streitigkeiten mit dem Pächter des Gutshauses über die Höhe der Saalmiete gaben letztlich den Ausschlag für den nun vollzogenen Ortswechsel. Mit seinem riesigen, festlich geschmückten Saal, einer richtigen Bühne und der guten Akustik erwies sich das Gasthaus als alles andere als eine Notlösung. „Und warum mit unseren Aktivitäten nicht auch die Nachbardörfer mit einbeziehen? Denn letztlich gehören wir als eine Region irgendwie auch alle zusammen“, beschwor Wohlauf in ihrer kleinen Ansprache vor dem gemeinsamen Anstoßen auf das neue Jahr den Gemeinschaftsgeist.

 

„Diesmal haben wir uns entschlossen, anders als mit unseren musikalischen Ausflügen in verschiedene Länder, zu Hause zu bleiben“, erläuterte Geigerin und Ensemble-Leiterin Beate Klemens die Auswahl für das diesjährige Programm. Was im Saal kaum jemand geahnt haben dürfte war, dass auch die Wien-Hommage dazu kein Widerspruch ist. Denn Sängerin Peggy Steiner, seit Jahren bei den Neujahrskonzerten mit dabei, hat im vergangenen Jahr einen Wiener Kollegen geheiratet und ist dort nun zu Hause.